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Buchempfehlungen

 

 Lottas Empfehlung:

woodwalkerKatja Brandis, Woodwalkers, Tag der Rache (Band 6) , Arena Verlag, 14,00 €, ab 11 Jahren

Endlich! Das fulminante Finale der Woodwalkers-Reihe. Oder leider, denn nun ist es vorbei. Auch die Abschlußprüfunghen für Carag und seine Freunde stehen bevor. Doch viel bedrohlicher ist der von Milling angekündigte Tag der Rache. Die Woodwalkers tun alles um die Meschen vor Milling und seinen Anhängern zu schützen.

Das tolle an dieser Reihe ist die Spannung, die sich konsequent bis zur letzten Seite hält, dabei aber kommt auch der Humor nicht zu kurz. Immer wieder wieder gibt es skurrile Situationskomik und lustige Dialoge. Kleiner Trost: am Ende des Buches befindet sich eine Leseprobe für das Spin-off “Seawalkers” (erscheint im Juni 2019).

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Empfehlungen

Tanja Székessy, Wie du bist, wenn du so bist, Klett Kinderbuch, 13,00 €, ab 3 Jahrenwie du bist

Dieses Buch ist ein ganz besonderes Kleinod. Es geht um das Mädchen und seinen besten Freund Hase. Es ist weniger eine Geschichte als vielmehr eine großartige Chance Kindern – und Erwachsenen – Empathie näher zu bringen. Auf sehr reduzierte aber warmherzige Weise sind typische Alltagssituationen dargestellt, die für einen der beiden unschön sind, wie zum Beispiel Fangenspielen, obwohl der Fänger viel kleiner und langsamer ist, oder das sich Ausgeschlossen-fühlen. Das Mädchen merkt oft nicht, was es bei Hase auslöst. Die Illustratorin zeigt dies aber ganz deutlich durch Mimik und Körperhaltung des Betroffenen.

Mit diesem Buch gelingt es bereits mit Kleinkindern über die eigenen Gefühle und die der anderen ins Gespräch zu kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicola Kinnear, Henri, der mutige Angsthase, Oetinger Verlag 13,00 €, ab 4 Jahren

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Der Hase Henri geht nicht gerne raus. Lieber sitzt er zuhause und strickt. Seine beste Freundin Luna hingegen, liebt nichts mehr als rauszugehen und Abenteuer zu erleben. Nachdem Henri sie eines Tages wieder nicht nach draußen begleiten begleiten will, sagt Luna, Henri sei ein echter Angsthase und geht wütend alleine raus. Erst will Henri zuhause bleiben und alles so machen wie immer, doch er hat ein schlechtes Gewissen und möchte sich einfach nur wieder mit Luna vertragen. Doch dazu muss er rausgehen, also nimmt er all seinen Mut zusammen, packt seinen Rucksack und geht Luna suchen. Das ist nicht so einfach wie gedacht, aber vielleicht kann der Angstrhase durch dieses Abenteuer doch noch mutig werden.

 

 

 

 

 

 

 

Marc-Uwe Kling, Der Tag an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat, Carlsen Verlag 12,00 €, ab 6 Jahren

kling omaKlickklick, nix geht mehr! Wer kennt das nicht? PC neu starten und alles wieder gut? Schön wär’s. Hete passen Oma und Opa auf die drei Enkelkinder auf und Oma macht das Internet kaputt. Aber nicht nur zu Hause sondern in der ganzen Stadt!!! Die Eltern kommen fürher nach Hause, ohne Internet geht ja nix mehr, die Musik wird wieder hausgemacht, und der Nachmittag hat ohne Handy, Tablet und PC auf einmal so viel Leben zu bieten. Das Buch macht einfach nur Spaß. Lustige Charaktere und Dialoge und großartige Illustrationen von Astrid Henn, die bereits Klings “Der Ostermann” und “Prinzessin Popelkopf” illustrierte.

 

 

 

 

 

Ursula Poznanski, Thalamus, Loewe Verlag, 16,95 €, ab 14 Jahren

Als Timo nach einem schweren Motorradunfall nicht mehr sprechen kann, wird er in das thalamusRehabilitationszentrum Markwaldhof geschickt. Dort soll er sich erholen und alle seine Fähigkeiten wiedererlangen. Obwohl er nicht sprechen kann findet er schnell neue Freunde. Doch schon nach sehr kurzer Zeit merkt Timo, dass dort etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, denn sein Mitbewohner, ein Wachkomapatient, der weder laufen noch sprechen kann, steht nachts plötzlich auf, spricht mit ihm und droht ihm sogar. Die Ereignisse im Markwaldhof werden zunehmend merkwürdiger und Timo entdeckt auch an sich selbst neue Fähigkeiten. Er kann aber niemandem davon erzählen, denn sein Sprachzentrum ist immer noch blockiert. Das Buch ist unglaublich spannend und dadurch, dass es aus Timos Sicht erzählt ist kann man sein Handeln und Fühlen gut nachvollziehen, auch wenn er nicht sprechen kann.